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    freiLand Potsdam

    Befreiung

    Mahnmal für die Zwangsarbeiter*innen im Dritten Reich
    Befreiung

    Das FreiLand erinnert seit dem 08. Mai 2013 an die Millionen Menschen, welche in der Zeit des Nationalsozialismus nach Deutschland verschleppt und zur Arbeit gezwungen wurden. Das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus ist für das FreiLand besonders relevant, weil sich bis 1945 am gleichen Ort die ARADO – Flugzeugwerke GmbH befand. Zwangsarbeiterinnen mussten hier Flugzeugteile herstellen. Die werkseigenen Lager für Zwangsarbeiterinnen gehörten mit zu den größten in der Stadt Potsdam und befanden sich unmittelbarer Nähe.

    Die Bronzeskulptur erinnert an die Befreiung jener Menschen durch die alliierten Armeen im Jahr 1945. Sie ist das Werk des Bildhauers Jürgen Raue und stand bis 1989 an der KZ-Gedenkstätte Auschwitz, wo sie im Zuge einer Umgestaltung der Gedenkstätte weichen mußte.

    Die Plastik ist eine Leihgabe des Kunstarchivs Beeskow, das die Plastik vor ihrer Aufstellung mit Hilfe von Spenden restaurierte. Die Bausausführungen hat die Firma Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH mit Hilfe von Spendengeldern und tatkräftiger Unterstützung ermöglicht. Die „Arbeitsgemeinschaft Befreiung" koordinierte die Aufstellung und Einweihung am 08. Mai 2013 im freiLand.

    Zwangsarbeit in Potsdam-Babelsberg in der Zeit des NS

    Das Projekt „Zwangsarbeit in Potsdam/Babelsberg in der Zeit des NS" wurde im Schuljahr 2018/19 in Kooperation zwischen dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium und der CULTUS UG/ freiLand Potsdam und im Rahmen des Förderprogramms PLuS1 durchgeführt. An dem Projekt beteiligten sich Schüler*innen der 10. und 11. Klassen.

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